Nudelsalat mit Haselnusstofu

Mittwoch, 2. Juli 2014

Das Rezept ist für etwa 4 Personen.

220g Nudeln
Olivenöl
¼ bis 1/3 TL Salz
1 Gurke (ca. 400g)
3 Tomaten (ca. 580g)
1 Zwiebel
60ml Gemüsebrühe
180g Haselnusstofu
Salz
Pfeffer
1 TL Agavendicksaft
3 EL vegane Mayonnaise
1 EL Senf
1 Handvoll Basilikumblätter
Paprikapulver

Gesalzenes Wasser in einem Topf zum kochen bringen und die Nudeln darin kochen, bis sie bissfest sind. Wenn das geschehen ist, die Nudeln abtropfen und abkühlen lassen. Die Gurke wird in ca. einen halben cm große Scheiben geschnitten, während die Tomaten in kleine Würfel zerteilt werden.
Die Zwiebel schälen, in kleine Stücke schneiden und in Olivenöl glasig andünsten. Danach mit der Gemüsebrühe ablöschen.
Jetzt alles miteinander vermischen.

Den Tofu aus der Verpackung nehmen und 1,5 Zentimeter groß würfeln. In einer Pfanne das Öl erhitzen und den Tofu darin bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Wenden rundherum knusprig anbraten und mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
Unter den Nudelsalat noch den Agavendicksaft, Mayonnaise, Senf und ein paar Basilikumblätter mischen. Abschließend mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.


Nudelsalat mit Haselnusstofu

Hummus mit Sesamtopping und gebratenen Champignons

Dienstag, 1. Juli 2014

Hummus kann man ganz einfach selber machen. Er besteht hauptsächlich aus Kichererbsen und Tahin, einer Sesampaste. Kichererbsen schmecken nicht nur lecker, sie enthalten zudem noch reichlich pflanzliches Eiweiß, Folsäure, Magnesium und Eisen.
Zu dem Hummus kann man Brot essen, Gemüse dippen oder es als Beilage verwenden.

Hummus:
215g Kichererbsen (Abtropfgewicht aus der Dose oder dem Glas)
2 Knoblauchzehen
45g Tahin 
1/3 Teelöffel Kreuzkümmel
4 Esslöffel Olivenöl
etwas Salz und schwarzer Pfeffer

250 g weiße Champignons
3 Esslöffel Olivenöl

25g Sesam (geschält)
3 Esslöffel Olivenöl

Für den Hummus die Knoblauchzehen klein schneiden und anschließend mit den Kichererbsen, Olivenöl, Tahin und den Gewürzen in den Mixer geben oder einen Pürierstab verwenden.
Bei Bedarf noch etwas mehr Olivenöl dazugeben, damit eine cremige Konsistenz entsteht.

Die Champignons halbieren und in Scheiben schneiden. 
Anschließend in einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Champignons darin auf hoher Stufe für circa 3 Minuten anbraten, bis sie etwas Farbe bekommen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nochmals in eine Pfanne 3 Esslöffel Olivenöl geben und den Sesam darin kurz anrösten.

Den Hummus auf einen Teller legen und die gebratenen Pilze darüber geben. Dann noch den Sesam über dem Essen verteilen.

Hummus mit Sesamtopping und gebratenen Champignons

Superschnelle vegane Burger

Sonntag, 29. Juni 2014

Das Rezept, oder besser gesagt die Bauanleitung :), für die veganen Burger ist sehr schnell gemacht. Man kann sie zum Beispiel leicht spontan zubereiten, wenn Freunde zu Besuch kommen. Auch Männer die sonst Kochmuffel sind, bringt man damit leicht in die Küche. Und es hat bisher auch allen Fleischessern sehr gut geschmeckt, die den Burger mitgegessen haben. 
Die Mengenangaben reichen für etwa drei Personen.

Zutaten:

6 Hamburger Brötchen
1 Zwiebel
2 große Tomaten
½ Gurke
6 Veggie- Burger (zum Beispiel von Aldi oder aus dem Bio Laden)
vegane Salat-Mayonnaise (aus dem Bio Laden oder im Internet bestellen)
etwas Sonnenblumen- oder Rapsöl


Zuerst die Zwiebel in feine Ringe schneiden. Die Gurke und die Tomaten in Scheiben schneiden.
Die Burger Brötchen in zwei Hälften teilen und zuerst die unteren Hälften auf niedriger Stufe toasten und anschließend mit der Mayonnaise bestreichen.
Die Veggie-Burger von beiden Seiten in Öl für jeweils zwei Minuten anbraten. Auf die Brötchen den Burger legen und mit den Tomaten- und Gurkenscheiben belegen. Noch die Zwiebelringe darauf legen und die obere Hälfte von den Hamburger Brötchen erwärmen und auf den jetzt fertigen Burger legen.


Nach Belieben kann man den Belag 
natürlich noch mit Salatblättern 
oder Ketchup erweitern

Veganer Burger

Vegane Schokolade selber machen

Dienstag, 24. Juni 2014

80g Kakaobutter
50g Kokosfett
50 g weißes Mandelmus
40g Kakaopulver
1 Msp. gemahlene Vanille
70g Agavendicksaft
10g Puderzucker


Die Kakaobutter und das Kokosfett in einer Schale über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen.
Dann die geschmolzene Kakaobutter und das geschmolzene Kokosfett in eine Schüssel geben. Mandelmus, Kakaopulver, Vanille, Agavendicksaft und Puderzucker mit einem Schneebesen unterrühren und gut vermischen.
Alles in eine Schokoladenform geben.

Nach belieben mit Zuckerstreuseln dekorieren.

Nach dem Einfüllen abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen.

Vegane Schokolade

Gefüllte Zucchini und Aubergine auf einem Spinatbett

Montag, 23. Juni 2014

1 Zucchini
1 Aubergine
Olivenöl, Meersalz
120 g Rote Beete (gekocht, Vakuumverpackt)
230 g Riesenbohnen in Tomatensauce (von Rapunzel)
1 Knoblauchzehe
1 Esslöffel frische Oreganoblätter
40 g weißes Mandelmus

Spinatbett und Dressing:
60 g Bio Babyspinat

40 g Sojajoghurt Natur
Saft einer halben Bio Zitrone
1 Teelöffel Agavendicksaft
3 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel Balsamico Essig
¼ Teelöffel Salz

Die Zucchini und die Aubergine halbieren und mit einem Löffel das Fruchtfleisch entfernen. Das Fruchtfleisch wird mit einem Messer in kleine Stücke geschnitten. Mit einem Pinsel die Zucchini und die Aubergine mit Olivenöl einreiben und etwas Salz darüber geben.
Anschließend die Rote Beete in kleine Würfel schneiden und die Knoblauchzehe klein hacken.

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und für 4 Minuten das Fruchtfleisch von der Zucchini und der Aubergine, sowie die Knoblauchzehe anbraten. Dann die Rote Beete und die Bohnen unterheben und für weitere 2 Minuten mit braten. Den Herd kann man jetzt ausstellen. Jetzt werden noch der frische Oregano und das Mandelmus untergehoben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Anschließend die Aubergine und die Zucchini damit befüllen.
Die gefüllten Gemüsehälften können jetzt für 20 Minuten in den Backofen gegeben werden.

Für das Spinatbett zuerst den Spinat gut abwaschen und danach in eine Schüssel geben.
Die Zutaten für ein Dressing alle gut verrühren und anschließend über den Spinat geben.

Den Spinat auf einem flachen Teller anrichten und die Aubergine und die Zucchini obenauf legen.

Gefüllte Zucchini und Aubergine auf einem Spinatbett

Die 3 Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen, die man als Veganer immer parat haben sollte.

Als Veganer bekommt man immer wieder die gleichen Fragen gestellt. Die wenigsten Menschen lassen es unkommentiert, wenn man erzählt, dass man vegan lebt.
Darum habe ich hier ein paar der häufigsten Fragen zusammengefasst und versucht kompakt zu beantworten. Natürlich hat jeder etwas andere Ansichten und es gibt verschiedene Gründe dafür, Veganer zu werden, weshalb die Antworten nur eine Hilfestellung sein sollen.
Wenn euch noch mehr Fragen einfallen, könnt ihr diese gerne als Kommentar dazuschreiben.

1. Vegetarisch verstehe ich ja, aber warum isst du vegan?
Viele Leute können nachvollziehen, wenn man erzählt, man ist Vegetarier. Obwohl vegane Ernährung in letzter Zeit durch die Medien schon bekannter geworden ist, als noch vor ein paar Jahren, sind die meisten Menschen trotzdem sehr verwundert, weil sie meinen, bei vegetarischem Essen muss ja auch kein Tier sterben und dass das ja völlig ausreichen würde.

Ich habe selbst 10 Jahre vegetarisch gegessen, bevor ich Veganer geworden bin, weil:




- auch bei der Produktion von Eiern und Milch werden die Tiere in der Regel irgendwann getötet

- die Tiere erreichen nicht ihr normales Lebensalter, eine Milchkuh wird zum Beispiel im Schnitt nur 5-6 Jahre alt, obwohl eine Kuh sonst eine durchschnittliche Lebenserwartung von 15 Jahren hätte, die männlichen Kühe werden häufig zu Kalbfleisch verarbeitet

- bei der Züchtung von Legehennen werden die männlichen Küken direkt nach dem schlüpfen umgebracht, weil sie für die Eierproduktion nicht benötigt werden

- die Tiere werden oft unter schlechten Bedingungen gehalten

- die vegane Ernährung ist sehr umweltfreundlich;
etwa 90 % der weltweiten Sojaernte werden für Viehfutter benutzt, für die Produktion von einem Kilo Fleisch werden etwa 15.000 Liter Wasser und 18 Kg Futter benötigt

- Nutztiere werden mit Antibiotika behandelt, wodurch viele Keime Resistenzen entwickeln

- die vegane Ernährung ist gut für die Gesundheit, man kann dadurch vielen Volkskrankheiten vorbeugen


2. Was kannst du eigentlich noch essen und bekommst du keine Mangelerscheinungen?
Als Veganer isst man kein Fleisch, keinen Fisch, keine Milchprodukte, keine Eier und keinen Honig, sonder nur rein pflanzlich.

- Kohlenhydrate und Ballaststoffe:
Der Mensch benötigt Kohlenhydrate vorwiegend als Energielieferanten. Vegane Kohlenhydratlieferanten sind: Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Zucker z.B. in Obst

Nahrungsmittel Kohlenhydrate pro 100 Gramm
Brot 54g
Spaghetti 31g
Reis 21g
Bohnen 18g
Mais 74g
Bananen 23g


- Eiweiß:
Der Mensch benötigt Eiweiß als Bausubstanz, also für die Reparatur und den Aufbau von Zellen und Gewebe.
Wichtige Proteinquellen: Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Vollkorngetreide und Nüsse

Nahrungsmittel Proteingehalt pro 100 Gramm
Sojabohnen
36g
Tofu 8 g
Linsen 9g
Kichererbsen getrocknet 20g
Kidneybohnen getrocknet 21g
Broccoli 2,8g
Spinat 2,9g
Vollkornnudeln gekocht 5,8g
Weizen 15g
Haferflocken 15g
Kürbiskerne 25g
Walnusskerne 15,5g
Erdnuss 26g
Sonnenblumenkerne 23g
Leinsamen 24,5g


- Fette: Es gibt einige Lebensnotwendige Fette/Fettsäuren. Man sollte sich also nicht fettfrei oder sehr fettarm über einen längeren Zeitraum ernähren. Fett liefert Energie und ist Träger vom Geschmacksstoffen. Besonders gesund sind ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Gut geeignete Fette sind zum Beispiel Raps,- Oliven,- Lein,- und Walnussöl.

- Vitamine:
Wenn man sich vegan ausgewogen und abwechslungsreich ernährt, nimmt man ausreichend Vitamine zu sich. Die einzige Ausnahme hier ist das Vitamin B 12.
Da Vitamin B12 nur in geringen Mengen in Pflanzen vorkommt, muss man als Veganer auf mit diesem Vitamin angereicherte Lebensmittel zurückgreifen und den Bedarf mit einem Nahrungsergänzungsmittel decken. Vitamin B 12 kann man als Tropfen oder Tabletten kaufen, oder inzwischen sogar als mit
Vitamin B 12 angereicherte Zahncreme.


3. Wo kaufst du deine Lebensmittel ein?

Im Supermarkt oder beim Discounter:
Obst und Gemüse kann man hier gut kaufen, wenn man nicht so viel Wert auf Bio Qualität legt. In den meisten Supermärkten gibt es inzwischen auch einen kleines Sortiment mit veganen Produkten.
Aldi Süd hat inzwischen sogar das V- Label eingeführt. Dadurch lassen sich hier vegane Produkte leicht erkennen. Kaufen kann man zum Beispiel Tofu, vegane Würstchen, Tofubällchen oder einen veganen Veggie- Aufschnitt.

Im Bio- Laden und im Reformhaus:
Bio- Läden und Reformhäuser haben eine sehr gute Auswahl an veganen Produkten. Hier gibt es ganz viele Sorten Pflanzenmilch, viele vegane Brotaufstriche, vegane Schokolade, Nussmuse und vieles andere.

Im Internet:
Es gibt einige Internetshops mit rein veganem Produktangebot.
Mein Lieblingsshop ist alles-vegetarisch, wegen der großen Auswahl und der schnellen Lieferzeit.
Wenn man bei Google sucht, findet man aber auch noch andere schöne Shops.

Mein Rezept für den Provamel Rezeptwettbewerb 2014

Samstag, 21. Juni 2014

Bunt gefüllte Fenchellöffel und Mango-Kokos Shake

Fenchellöffel:

2 Fenchelknollen
3 Esslöffel Olivenöl, Meersalz, Pfeffer

bunte Füllung:
700 g Kartoffeln
85 g Provamel Reis Cuisine
20 g Margarine
90 g Erbsen tiefgefroren
getrockneter Basilikum
150 g Rote Beete (fertig gegart und Vakuumverpackt)

Zuerst bei den Fenchelknollen das Fenchelgrün und den festen Strunk am Ende abschneiden. Dann den Fenchel in einzelne „Löffel“ auffächern.
In einer kleinen Schüssel das Olivenöl, Meersalz und Pfeffer miteinander verrühren und mit einem Pinsel auf dem Fenchel verteilen.
Die Fenchellöffel kann man jetzt, je nach Hitze, für etwa 8 Minuten auf auf den Grill legen. Dabei den Fenchel ab und zu wenden.
Alternativ kann man den Fenchel auch im Backofen bei 230 Grad, auf mittlerer Schiene für 17 Minuten backen.

Für die bunte Füllung die Kartoffeln schälen und für 25 Minuten in kochendes, gesalzenes Wasser geben.
In einem zweiten Topf die Erbsen im Topf bei starker Hitze aufkochen lassen und dann, für weitere drei Minuten bei mittlerer Hitze garen und danach in ein Sieb zum abtropfen geben.
Die Kartoffeln in einem Sieb abgießen und in eine große Schüssel geben. Zu den Kartoffeln die Provamel Reis Cuisine und die Margarine geben. Alles mit einem Kartoffelstampfer oder Pürierstab zu einem Kartoffelbrei verarbeiten. Jeweils die Hälfte des Kartoffelbreis in eine Schüssel geben. Bei der einen Hälfte die gekochten Erbsen dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und getrocknetem Basilikum abschmecken. Danach das Ganze wieder zu einem Kartoffelbrei pürieren.

Die Rote Beete in Würfel schneiden und bei der anderen Schüssel dazugeben. Mit Salz abschmecken und ebenso pürieren.

Jetzt können die Fenchellöffel mit den zwei verschiedenen Füllungen angerichtet werden.

Mango-Kokos Shake

200 g gefrorene Mango
700 ml Provamel Reis-Kokosdrink
1 Esslöffel Agavendicksaft
eine Messerspitze gemahlene Vanille

Für den Mango-Kokos Shake alle Zutaten in einen Mixer geben und gut durchmixen. Mit Eiswürfeln in einem Glas anrichten.

Rezept für den Provamel Rezeptwettbewerb 2014

hier noch der Link zum Rezeptwettbewerb: http://provamel-veggie-star.de/2014/

 
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